Krimi

Es war einmal eine Königsburg. Die gehörte seit vielen Jahren unserer Kompanie: 2 Säulen, 1 Schilderrahmen in der Mitte, 5 Teile, alt aber unkaputtbar. Die haben wir dann im vergangenen Jahr an einen jungen Schützenkameraden mit Namen S. aus Waates verliehen.  Als wir Anfang des Jahres nachfragen wollten, wann wir denn unsere Burg wiederbekommen würden, war der Kamerad verschollen, nicht mehr Mitglied in der Bruderschaft, getrennt von seiner Freundin, umgezogen – samt Burg. Wir nahmen einige befreundete Bruderschaftler aus Waldhausen mit ins Boot und die gemeinsame Recherche ergab, dass unsere Burg von S. großzügig nach Eicken weiter verliehen worden war. Nach weiterer Detektivarbeit wurde sie in einer Lagerhalle in Neuwerk gefunden, wo die Eickener sie eingelagert hatten in der Annahme, dass sie dem Schützenkameraden S. aus Waldhausen gehören würde. Was wir dann abholen konnten, war nicht mehr als unsere Burg zu erkennen und ein Haufen Schrott: es fehlten Teile, es fehlten alle Schrauben, der Rest war holzverkleidet aber als „Zugabe“ gab es allerdings eine Königskrone aus Metall. Wie sich einige Wochen später herausstellte, gehörte die der Bruderschaft aus Waldhausen. S. hatte nicht nur unsere Burg als seine eigene ausgegeben, für gutes Geld + Kaution nach Eicken verliehen, sondern auch die Waldhausener Krone mitgehen lassen. Waates hat die Krone natürlich zurückbekommen.

Und wir bekommen Dank eines talentierten Metallbauers aus unseren Reihen eine neue Königsburg: 2 Säulen, ein Schilderrahmen in der Mitte, 5 Teile, unkaputtbar und nicht zu verleihen.

Danke Marco!

Fleißige Schützen

In den Gärten und Hinterhöfen von Windberg geschehen dieser Tage seltsame Dinge. Es wird sich versammelt, geplant, diskutiert, geschliffen, aufgearbeitet, gebohrt, gesägt, gehämmert, getuckert, geklebt, gestaltet, gebastelt, gepinselt…. Das deutet darauf hin, dass bald wieder Kirmes im Dorf ist.

Hier treffen sich die Damen von vier Kompanien zum gemeinsamen Klompenbasteln. Das Resultat kann sich sehen lassen und bleibt bis auf Weiteres ein Geheimnis  😉

Königsbesuch

Die Senioren von Windberg frühstücken ein Mal im Monat zusammen im Pfarrheim. Im Juli bekommen sie seit einigen Jahren dabei königlichen Besuch. Auch in diesem Jahr ließ es sich Marcel Oberüber, König des Bürgerschützenvereins, nicht nehme, mit seinen Rittern und einer Abordnung des Vorstands im Pfarrheim von St.Anna vorbei zu schauen. Damit verbunden ist ein „Sponsoring“ dieses Frühstückes durch den BSV, das die ehrenamtlichen Veranstalter und Helfer dieses schönen Events unterstützt und das diese immer wieder gerne annehmen.

Eine heiße Veranstaltung

An 40°C im Schatten kann man nichts ändern. Man kann sich verkriechen und über das elende Wetter klagen. Man kann sich aber auch unter einen schattigen Kastanienbaum setzen, kühle Getränke und nette Gesellschaft genießen, die Kinder laufen lassen und sich darüber freuen, dass man sich frühzeitig und hellsichtig gegen ein Grillfest und für eine Runde Pizza entschieden hat. So geschehen bei unserem Vogelschuß. 

115 Schuß widerstand das Holztier unseren Schießkünsten, bevor nach einem spannenden Dreikampf Sebastijan Hasani den Vogel von der Stange holte.

Bei unseren Jungschützen, bei denen es in diesem Jahr 5 Bewerber gab, zeichnete sich nach 2024 zum zweiten Mal unsere Mia durch Treffsicherheit aus und wurde Jungkönigin der Kompanie.

Ebenfalls zum zweiten Mal wurde Leo als Treffsicherster von 6 Minischützen mit der Kork-Armbrust unser Kinderkönig.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH UNSEREN MAJESTÄTEN FÜR DIE KIRMES 2026

 

In Anwesenheit des Rittergespanns des Bürgerschützenvereins, Marcel Spieker und Linus Ritter mit ihren Damen, des kompletten Jungkönigshauses Dominik Lüttge, Till Bossmann und Ben Laschat, wurden unsere neuen Kompanie-Majestäten geehrt und  Sebastijan versuchte sich am „Königsschluck.

Dann gab es noch ein besonderes Highlight: unsere Jungschützen bekamen die sehr gewünschte, teilweise selber gestaltete Jungschützenfahne überreicht, allerdings nicht ohne das der BSV-Fähnrich persönlich (unser Lukas 😉 ) ihnen etwas über den korrekten Umgang mit einer Fahne und den Pflichten eines Fähnrich erzählt hätte. 

Wir möchten uns an dieser Stelle bei unseren passiven Mitgliedern bedanken, die unseren Vogelschuß besucht und von denen wir auch in diesem Jahr große Unterstützung bekommen habe.

Waates im Regen

Knapp 40 Windberger Bürgerschützen hatten am Fronleichnams-Wochenende den Weg zum Nachbar-Schützenfest nach Waldhausen gefunden, um sich für die eigene Kirmes warum zu laufen. Das Wetter macht einen Strich durch diese Rechnung. Es gab in einer Regenpause nur einen sehr kurzes Umzug durch´s Dorf und die Parade fiel komplett ins Wasser. Der Stimmung tat es letztlich keinen Abbruch: wir trösteten uns mit dem einen oder anderen Bierchen und die Musikkapellen rockten das Zelt